Besuch am Hohentwielsteig

Veröffentlicht am 22.02.2017 in Bezirk

„Berlin hat in seiner Geschichte viel Solidarität erfahren. Die Älteren in unserer Stadt erinnern sich noch daran: Blockade, Teilung, Wiedervereinigung – immer war es die Solidarität Anderer, die für Berlin lebenswichtig war. Heute ist die Zeit gekommen, etwas zurückzugeben, füreinander da zu sein.“ Dieser Satz aus der Regierungserklärung von Michael Müller aus dem letzten Jahr ist immer noch gültig. Was er konkret bedeutet, habe ich heute in Steglitz erfahren. In meiner Eigenschaft als Senator habe ich die Flüchtlingsunterkunft am Hohentwielsteig in Steglitz-Zehlendorf besucht. Aber auch in meiner Funktion als Abgeordneter aus Steglitz bin ich stolz darauf, wie gut hier Betreiber und Helfer vor Ort zusammen den Flüchtlingen eine Heimat bieten.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Berlin als Betreiber und die zahlreichen ehrenamtlich aktiven Steglitzerinnen und Steglitzer haben in dem Tempohome so etwas wie ein Zuhause geschaffen für die rund 340 Bewohnerinnen und Bewohner, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Für die zahlreichen Kinder wird auch etwas geboten, um das Ankommen zu erleichtern. Neben einem Spielplatz und einem Garten zum Bepflanzen gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, zu musizieren. Ich konnte einer der Probestunden zuhören und freute mich über die Begeisterung und Freude am Spiel der Kleinen. Für die Erwachsenen wurde eine Fahrradwerkstatt eingerichtet, damit sie mobil in der Stadt sein können und es gibt Kochmöglichkeiten, damit der Duft der Heimat nicht verloren geht. In den Genuss dieser Kochkultur bin ich bei dem Abschlussgespräch gekommen. Ich wurde mit einem reich gedeckten Tisch empfangen worden mit einer Auswahl an Speisen aus den Herkunftsländern. Dabei ging es auch um konkrete Fragen. Wie kann man Flüchtlingen die Aufnahme einer Arbeit erleichtern, ohne dass sie am Ende mit einer vierstelligen Miete in der Unterkunft dastehen? Meine Verwaltung ist dran, das Problem zu lösen.

Berlin ist eine solidarische Stadt und immer dann stark, wenn die Stadt in Solidarität zusammen gestanden hat. So ist es auch jetzt wieder. Was der Regierende vor einem Jahr gesagt, gilt auch heute noch. „Wir wollen Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, ein neues Zuhause bieten.“ Wie das konkret gelingt, konnte ich bei meinem Besuch erleben.

 

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